Diskussion:Der Allaventurische Konvent (Zusammenfassung)

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Tarlisin von Borbras Suche

"Ruhe, ich bitte um Ruhe. Silencio, werte Collegae, ich bitte euch... RUHE!!" Nur mühsam gelingt es der ehrwürdigen Convocata Prima Prishya von Garlischgrötz die aufgebracht diskutierende Magierschaft zum Schweigen zu bringen. Soeben hat Magister Karjunon Silberbraue aus Mirham seinen Vortrag beendet. Offensichtlich haben seine Worte innerhalb der Magierschaft (besonders in der Schwarzen Gilde) für ziemliche Unruhe gesorgt. Die Erkenntnisse sind aber auch ungeheuerlich: die Anwendung einer borbaradianischen Formel - auch durch einen geschulten Magier - beinhaltet offensichtlich automatisch die Aktivierung einer Hellsicht-, wie einer Beherschungskomponente, was nichts anderes heißen könnte, als dass mit jeder Anwendung eines solchen Spruches wahrscheinlich der Dämonenmeister selbst den Willen des Anwenders übernehmen könnte - alle Beobachtungen eurerseits bestätigen dies. 

Im Durcheinander der diskutierenden Magier tritt eine alter Bekannter auf euch zu. Der geckenhaft herausgeputzte Ordensmeister der Grauen Stäbe, Tarlisin von Borbra schaut mit einem leicht spöttischen Lächeln von einem zum anderen und deutet dann auf die umherstehenden Magier.

TARLISIN: "Naja, geahnt haben wir es doch alle längst und mein eigener Fall deutete ja wohl ähnliches an. Mich wundert die allgemeine Aufregung doch ein wenig." Schwungvoll wirft er sein langes schwarzes Haar über die Schulter und blickt euch aus seinen tiefbraunen mit schwarzem Lidstrich verzierten Augen an. "Habt ihr einen Moment Zeit für eine Unterredung unter Vertrauten?" Beunruhigt stellt ihr fest, dass der Ordensmeister immer noch keinen Schatten hat.

TRAVIN: "Aber natürlich haben wir Zeit. Vielleicht sollten wir ein wenig zur Seite gehen... dort an der Mauer scheint ein diskretes Plätzchen zu sein, wo wir in Ruhe reden können. Euer Fall hat uns ja mit furchtbarer Konsequenz gezeigt, wie weit Borbarads Einfluss reicht und wie leicht es ihm fallen kann, den Geist von Fremden zu beeinflussen. Dagegen muss man doch etwas tun! Nach dem Vortrag dieses Mirhamers müsste es doch möglich sein, das Sprechen von Borbaradianersprüchen zu untersagen. Ich kenne mich zwar in den magischen Kreisen nicht so besonders aus, aber hier liegt doch auf der Hand, was zu tun ist: Keine Borbaradsprüche mehr, bei Rondra!"

TARLISIN: "Zumindest dürfte es sich zukünftig jeder, der noch Herr seines Willens bleiben will, dreimal überlegen, bevor er einen entsprechenden Spruch wirkt. Ich denke, dass die Aussicht auf Kontrolle durch Borbarad weit abschreckender ist als jedes durch die Gilden erlassene Verbot - zumal solche Verbote in der Vergangenheit gerade bei den Anhängern der linken Hand wenig genutzt haben. Doch kommen wir zu wichtigeren Dingen." Tarlisin schaut sich kurz um, und beginnt dann mit gesenkter Stimme zu sprechen. "Ihr erinnert euch sicherlich gut daran, als der Dämonenmeister von meinem Geist und Körper Besitz ergriff, unten, in den Globulen des Abu Terfas." Tarlisins Blick flackert leicht, seine Brauen zucken nervös. "Ich habe in diesem Moment, als mein und SEIN Geist miteinander verschmolzen vieles gesehen und gespürt, das einen menschlichen Geist normalerweise zerrütten und auf immer in Noionas Arme treiben kann. Ich hatte Einblick in Borbarads Seele - so glaube ich jedenfalls. Lange habe ich gebraucht um zu verstehen, doch für mich ist etwas klar geworden..." Er stockt, sammelt sich kurz...

ILCORON: Da er sich nur schlecht an diesen Mann erinnern kann, schaut Ilcoron zur Vorsichtig noch einmal in die Seele seines Gegenübers. Er konzentriert sich, bitte sein Zeichen um Hilfe und schaut immer tiefer in die Augen bis ihn seine übersinnliche Reise ans Ziel gebracht hat. (Seelenbild?) "Ich glaube ihr habt noch weniger Seele erkannt als ich sie bei euch vermute...." Ilcoron macht den Weg frei und deutet auf ein abgelegenes Plätzchen. Mit einem richtungsweisenden Kopfnicken unterstreicht er seinen Wunsch, die eventuell brisanten Erkenntnisse an jenem Ort erst preis zu geben.

Die Gruppe zieht sich an den Platz zurück, wo sie vor unerwünschten Mithörern geschützt ist. Nachdem sich Ilcoron und Travin diskret vergewissert haben, dass niemand in Hörweite ist oder die Szene beobachtet, kann das Gespräch fortgesetzt werden.

TRAVIN: "Gut, hier dürfte es sicher sein. Ihr hattet eben angedeutet, dass Euch etwas über Borbarad klargeworden ist. Das wird für uns alle von großem Interesse sein. Lasst hören!"

Travin beobachtet Tarlisin genau - wie geht es jemandem, dessen Geist mit Borbarads verschmolzen war, und ist dieser nun wieder vollständig eigener Herr über Gedanken und Taten? [Probe Menschenkenntnis?]

Die Ergebnisse der Menschenkenntnis-Probe und der Überprüfung des Seelentieres habe ich per Mail an Euch verschickt.

TARLISIN: "Ich ... Ich spürte während der Vereinigung mit dem Geist des Dämonenmeisters Furcht. Furcht vor einem Artefakt, etwas das ihm gefährlich werden könnte - so vermute ich jedenfalls. Es verlangt den Bethanier danach, er will es unbedingt in seinen Besitz bringen, weshalb ich es das Desiderat nenne. Ich hoffe, dass die Vernichtung dieses Gegenstandes den Dämonenmeister empfindlich treffen, ja vielleicht sogar sein Ende nach sich ziehen würde." Tarlisin schaut gespannt in eure Gesichter.

TRAVIN: "Vielleicht ist dies ein Lichtblick. Eine schwache Stelle, an der wir Borbarad treffen können. Wenngleich es mich verwundert, dass Borbarad in seiner aktuellen Lage so etwas wie Furcht empfinden sollte. Was wisst Ihr über dieses "Desiderat"?

ILCORON: "Als ich in meinen Träumen Borbarad gegenüberstand, habe ich auch einen kleinen Funken Angst verspürt, als ich ihm sagt, dass wir die Möglichkeit besitzen einen mächtigen alten Feind von ihm (um nicht Rohal zusagen) wieder ins Leben rufen zu können. - Sagt, was ihr wisst!"

TARLISIN: "Ich habe Nachforschungen angestellt und bin insbesondere in den Archiven der Pentagramm Akademie in Rashdul fündig geworden. Offensichtlich war Borbarad zum Zeitpunkt seines ersten Erscheinens in menschlicher Gestalt vor etwa 450 Jahren im Besitz dreier ungeheuer mächtiger Artefakte: ein Kristallherz in das er seine Lebenskraft speicherte, das ihn quasi unsterblich machte. Dies wurde jedoch nachweislich zerstört, Rohezal versicherte mir dies. Zum zweiten besaß er zu dem Zeitpunkt ebenfalls die Dämonenkrone, die auch jetzt wieder sein Haupt ziert. Interessant ist, dass Borbarad keines dieser Artefakte selber schuf, sondern diese gezielt in seinen Besitz brachte. Dies gilt auch für das dritte Artefakt." Tarlisin hält kurz inne. Er setzt ein breites Grinsen auf, als er eure von Spannung gezeichneten Gesichter sieht. "Niemand weiß, woher er es bekam, jenes Artefakt, dass vermutlich aus einer Zeit vor Madas Frevel stammt. Ich nehme doch an, dass ihr wisst, was es mit Madas Frevel auf sich hat?" Bei diesen letzten Worten schaut er leicht arrogant zu all jenen, die offenkundig nicht Magier sind.

TIPAKAU: nickend, halb zu sich selbst. "Frau gewesen. Feuer sie haben geklaut, von Feuerstelle von Kamaluq zu Menschen."

TRAVIN zieht eine Grimasse: "Feuer geklaut? Bei euch vielleicht. Eigentlich hat sie den Menschen Magie ermöglicht, ... dann hätte sie quasi Astralenergie von den Göttern geklaut. Wenn du so willst." Stolz auf sein in den letzten Jahren erworbenes Magiekunde-(Grund)Wissen wendet sich Travin wieder Tarlisin zu: "Auch wenn wir hier zu den ganz wenigen in diesen Mauern gehören, die ohne Hokuspokus-Limbibus auskommen, so dürft Ihr doch getrost annehmen, dass wir auf unseren Fahrten der letzten Jahre eine ganze Menge mitbekommen haben.
Was das Artefakt angeht, würde das doch heißen, dass es in einer Zeit entstanden ist, in der er keine Zauberei in Menschenhand gab. Dieses Artefakt könnte also aus göttlichem Wirken entstanden sein, oder was meint Ihr?"

TARLISIN: Der Ordensmeister lächelt anerkennend. "Möglicherweise. Wer weiß schon was in jenen Tagen war. Fest steht, dass vor Madas Frevel alle 7 elementaren Zitadellen noch bestanden, da die Zauberkraft als eine elementare Manifestation galt - und für viele Magie- und Elementartheoretiker ist sie dies bis heute. Allerdings eben mit dem entscheidenden Unterschied, dass sie aufgrund des Frevels der Mada ungebunden ist. Die Zitadelle der Magie wurde zerstört und mit ihr alle reinen arkanen Manifestationen, wie wir sie von anderen Elementen her kennen. Astralenergie ist für uns unsichtbar, wir können sie wandeln, formen, zwingen, spüren, aber sie selbst bleibt unfasslich, flüchtig. Alle anderen Elemente haben "reine" Manifestationen wie z. B. die Elementarwesen. Ein Dschinn des Erzes ist reines Erz, nicht bloß stofflich sondern auch vom Wesen her. Er ist Abbild eines Ideals, einer Kraft, die aus der Urmutter SUMU selbst stammt. Was wäre nun, wenn es einen Dschinn der Astralenergie, der Magie, gäbe? Er wäre in unserer Welt unendlich machtvoll, könnten Sphären durchdringen, Wünsche von entsetzlichem Ausmaß erfüllen. Dank Madas Frevel existieren aber keine reinen Manifestationen der Astralenergie mehr." Tarlisin hält inne. Sein Blick leuchtet, von innerer Erregung ergriffen. "In den Aufzeichnung, die ich in Rashdul fand wird ein Artefakt beschrieben, ein siebenflächiger Würfel, dessen Anblick aufgrund seiner Unmöglichkeit dem Betrachter Kopfschmerzen bereitet. Die Schriften sprechen von einem gebundenen Wesen, dass Borbarad zu 'gegebener Zeit' befreien und für seine Ziele einsetzen werde. Das Artefakt wird - aus mir nicht ganz klaren Gründen auch 'Sphärenschlüssel' genannt. Ich bin mir allerdings sicher, dass es einen Dschinn der Magie beinhaltet, der noch aus der Zeit vor dem Frevel in den Würfel gebunden wurde."

Als keiner von euch auf seine Ausführungen reagiert, fährt Tarlisin fort.

TARLISIN: "Meine Such nach dem Desiderat ist bislang erfolglos verlaufen, meine etwas missglückte Expedition in die Gorische Wüste zeugt davon. Ich werde aber nicht aufgeben und weiter suchen, möglicherweise bietet die hiesige Bibliothek weitere Hinweise. Zur Zeit bin ich bemüht, das Wissen um das Desiderat - nicht seine genaue Natur, aber seine Existenz und das Streben des Dämonenmeisters es in seinen Besitz zu bringen - an möglichst viele Personen weiterzugeben. Habt ihr das Gespräch mit mir im 68er Boten gelesen?" ergänzt der nach Sandelholz duftende Schönling Tarlisin nicht ganz uneitel. "Falls nicht holt das nach - die Zeichnung von mir fällt äußerst schmeichelhaft aus. Habt ihr noch Fragen an mich? Ich habe es etwas eilig, Spektabilität Belizeth Dschelefsunni erwartet mich noch."

ILCORON: Ilcoron denkt laut: "Ich höre immer die Zahl sieben! Ob es da einen Zusammenhang geben könnte zwischen den sieben sieben Zitadellen, den seiben Seiten des magischen Würfels und den sieben Gezeichneten?

TARLISIN: "Ihr vergesst die sieben Strahlen der Dämonenkrone - und natürlich ganz allgemein die 7. Sphäre, die Heimat der Dämonen. Ich bin kein Zahlenmystiker, da solltet ihr euch an Magister Dschelef ibn Jassafer wenden, das ist eher sein Spezialgebiet. Ich kann nur soviel dazu sagen, dass die Sieben zum einen generell als 'magische' Zahl gilt und vor allem in der Dämonenbeschwörung und -beherrschung eine zentrale Rolle spielt, bei der in der Regel Heptagramme - also Sterne mit 7-Zacken von Nöten sind. Aber ihr habt natürlich recht, auffällig ist diese Häufung der Zahl Sieben durchaus." Tarlisin blickt fragend in die Runde, so als erwartete er weitere Fragen an ihn.

TRAVIN: "Wie seht Ihr denn überhaupt die Möglichkeiten, dass das Desiderat rechtzeitig gefunden werden kann? Wir wissen ja eigentlich nichts über eure eigentliche Suche. Wo seht Ihr besondere Gelegenheiten und Schwierigkeiten? Wir könnten Euch vielleicht unterstützen, wenn Ihr uns vertrauenswürdige Eingeweihte verraten könnt oder Orte, an denen wir ansetzen könnten..."

Ilcoron: "Ich werde, wenn ihr ihr Hilfe braucht dieses Artefakt zu finden, euch zur Seite stehen. Aber seit auf der Hut. Es gibt jemanden, der sich durch Gestaltenwandel Eintritt auf dieses Konvent erschlichen hat und dieser steht bestimmt auch im Zusammenhang mit dem Mord. Gestaltenwandel und Giftmischerei..... Wisst ihr, wenn ihr Travins Frage beantwortet habt, eventuell mehr über diesen Gestaltenwandel oder ob es eine Möglichkeit gibt ihn zu erkennen?"

Tarlisin: "Leider habe ich im Moment keine konkreten Anhaltspunkte und werde mich wieder der Bibliotheksrecherche zuwenden müssen. Ich versuche Schriften der Getreuen Rohals zu finden, die ihn damals in die Gor begleiteten. Wie gesagt, das Wissen um das Desiderat halte ich nicht geheim. Das wäre auch zu riskant, wie Ilcoron soeben bestätigte." Er wendet sich Ilcoron zu und legt die Stirn in sorgenvolle Falten. "Meines Wissens nach gibt es einen Zauber, der in Vinsalt und Mirham gelehrt wird, der eine vollständige Verwandlung ermöglichen soll. Allerdings dürften diesen Spruch gerade eine handvoll Collegae beherrschen, die zudem hier auch ohne Verwandlung Einlass gefunden hätten. Möglicherweise handelt es sich um einen mächtigen Quitslinga oder einen hochrangigen Asfaloth-Paktierer - beides höchst unerfreulich. Alle Varianten müssten durch Hellsichtmagie erkennbar sein, allerdings gibt es auch da Möglichkeiten der Verschleierung."

TIPAKAU: Dann wir müssen wissen wer kommen von Mirham oder Vinsalt. Lösung seien aber zu einfach für Gegner, ich glauben. Können du erkennen, wenn jemand wehren sich gegen Entdeckung? Können vorstellen das sein einfacher. Gegner sein bestimmt bei diesem Konvent. Gegner wissen, dass Magie hier sein verräterisch. Viele gute Gegner! Er schützen sich auch anders sicher ich sein. Auftauchen er werden nur wenn sicher sein wir nicht da. Auftritt werden nur sein kurz, sein zu gefährlich. Was er erreichen wollen wir müssen wissen. Falle wir können stellen dann.

TRAVIN: "Ich vermute, dass der Verwandelte das Zweite Zeichen in seiner Wirkung schwächen will. Borbarad weiß sicherlich, dass dieses Zeichen große Bedeutung und großen Einfluss auf die Kräfte seiner Gegner hat. Je besser es Ilcoron und auch uns gelingt, loyale Mitstreiter zu finden und diese auf den Kampf gegen Borbarad einzuschwören, desto schwieriger dürften dessen Vorhaben werden. Wir brauchen Verbündete, die nicht nur reden, sondern die mit ihrer ganzen Macht und Kraft an unserer Seite stehen, wenn wir uns gemeinsam dem Verderber entgegenwerfen wollen! Mit den Göttern auf unserer Seite, bei Rondra!
Deshalb sind gerade die großen Auftritte heikel. Hier gibt es besonders viel zu gewinnen - oder auch zu verlieren. Mit einem schlechten Auftritt, einigen wohl gewählten erschreckenden oder auch provozierenden Äußerungen könnte der Verwandelte vielleicht einen Keil in unsere Front treiben oder Verbündete verschrecken.
Nicht jeden spornt es an, vor allem Blut, Schweiß und Tränen erwarten zu können... Dabei brauchen wir alle besonders viel Mut für das, was noch kommen mag!"

Eisenkobers Auftritt

Plötzlich schwerer Stiefeltritt aus dem benachbarten Gang - ein herrisches "Aus dem Weg!" schallt herüber, ohne dass ihr den Urheber dieses Rufes ausmachen könntet.

TARLISIN: "Oh nein, der Eisenkober! Wenn's recht ist, würde ich unser kleines Pläuschchen gern ein anderes Mal fortsetzen - ach und seid so freundlich: ich war nie hier und ihr habt auch nicht mit mir gesprochen. Ich habe wirklich keine Lust an diesen lauschigen Frühsommerabend mit dem ollen Eisenkober zu disputieren!" Tarlisin dreht sich auf dem Absatz um und entschwindet schnellen Schrittes in einem kleinen Seitengang, der in Richtung der Bibliothek führt.

Aus dem breiten Hauptgang treten vier Magier in weißen Roben, mit grauem Skapulier, dass mit einem Auge verziert ist. Sie tragen weiße Handschuhe und sind teils mit Schwertern bewaffnet.

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Wächterrohals.jpg

Sie werden angeführt von einem herrisch dreinblickenden, leicht untersetzten Mann, dessen stechender Blick euch kurz geringschätzig und mit deutlicher Verachtung mustert.

Eisenkober.gif

EISENKOBER: "Ah ihr seit's - die Retter Aventuriens und Hoffnung der Sterblichen." Der spöttische Untertan ist nicht zu überhören. "Aus euren Berichten, die ihr ja nicht müde seit in der Welt zu verbreiten entnehme ich, dass ihr die Gesellschaft zwielichtiger Gestalten durchaus schätzt - unter anderem seid ihr dem Subjekt Tarlisin von Borbra durch gemeinsame Taten verbunden. Er wurde vor kurzem hier gesehen - wo versteckt sich der ruchlose Paktierer?" Eisenkobers Magierstab, dessen Spitze eine große tiefschwarze Kugel ziert, ist euch fast drohend entgegengestreckt.

Ilcoron: "Er versucht mit allen Mitteln, die er hat, uns auf unserem Weg zu unterstützen. Die Hoffnung und Rettung einer sich im Gleichgewicht befindenden Zukunft Aventuriens liegt nämlich nicht nur in der Hand der Gezeichneten, sondern ist eine Aufgabe aller derer, die das Gute in sich tragen. Nehmt den Stab aus meinem Gesicht und sagt mir; wer ihr seid!"

Tipakau: Erkennen schleicht sich auf Tipakaus Gesicht. "Gesehen wir ihn haben." Nur wenig verändert sich an Tipakaus Haltung. Machte er vorher einen entspannten Eindruck, so verrät sein Körper nun einem Wissenden, dass er jetzt jederzeit in einen Angriff übergehen könnte. "Gesprochen in Perricum, wenn Ayla erklären Krieg. Verfolgt wir haben danach Eulenmagierin bis nach Schamahan." Der Zeigefinger der linken Hand anklagend auf Eisenkober gerichtet. "Finden ihr wolltet eher Tarlisin als die Eulenmagierin."

Eisenkober ist für einen Moment fast unmerklich irritiert, als Tipakau ihn anspricht. Dann verengt sich sein Blick etwas, als er an Ilcoron gewandt weiterspricht. "Die 'Mittel' des Herrn von Borbra sind sicherlich nicht diejenigen, die den Rechtgläubigen im Kampf gegen den Dämonenmeister helfen werden. Und eure Aussage, dass er euch unterstützt, bestätigt euren zweifelhaften Ruf nur - von Borbra ist Dämonenpaktierer, ein impertinenter Widerdling, der Gildenrecht mit Füßen tritt, den Tod von mehreren Anhängern des Golgariten-Ordens zu verantworten hat und noch vieles mehr. Nicht zuletzt sprach der Dämonenmeister durch ihn, so dass er mit großer Wahrscheinlichkeit für den Feind arbeitet und seinen Einflüsterungen erlegen ist." Eisenkober holt kurz Luft. "Ihr solltet euch gut überlegen, wen ihr zum Bündnis bittet - es ist dies ein Kampf des Lichts gegen die Dunkelheit, da gibt es kein Grautöne dazwischen und schon gar kein in der Zukunft liegendes Gleichgewicht! Das Licht wird die Dunkelheit vertreiben! Und dies wird sicherlich nicht der Verdienst eines verkappten Dämonenbündlers, seiner zwielichten Kumpane vom ODL oder gar der Träger irgendwelcher göttervergessener Hexenzeichen sein." Eisenkober hat sich in Rage geredet, sein Gesicht ist rot angelaufen, Zornesadern treten an seinem Hals hervor. "Und der Stab den ich euch entgegenstrecke ist jener Stab, den Rohal der Weise in seinen eigenen Händen trug und dereinst meinem Orden übergab! Es verwundert mich nicht, dass ihr diesem Zeichen der Macht, die uns letztlich erlösen wird, in eurer Ignoranz keinen Respekt erweist." Zu Tipakau gewandt:"Und wen ich wann zu welchem Zeitpunkt verfolge, geht einen Moha, dessen Verstand kaum ausreichen dürfte, die Komplexität meines Amtes zu verstehen, rein gar nichts an." Zu den anderen: "Bringt diesem Wilden hier lieber Respekt bei, sonst könnte es passieren, dass ihm von berufener Stelle dieser beizeiten eingebläut wird!"

ILCORON: "Ihr seit voller Zorn mein Freund und ich weiß, dass wir in schwierigen Zeiten leben. Wir wünschen uns die Erweckung Rohals genauso, wir ihr es tut. Aus euren Worten entnehme ich, dass Ihr unseren Zeichen nicht allzu sehr vertraut. Doch die Erweckung Rohals braucht noch Zeit und bis dahin müssen wir selbst unser Schicksal in die Hände nehmen und alles dem Dämonenmeister entgegenstellen, was Aventurien zu bieten hat. Tarlisins Seele ist rein, da bin ich mir sicher. Und wenn ihr euch eingesteht, dass es kein Zufall ist, dass sich alle Gilden, Völker und Herren dieser Lande an einem Tisch versammeln, dann vertraut mir und meinem Zeichen, dass ich die Wahrheit spreche. Es wird immer Tag und Nacht geben und die Dämmerung wird immer beides in sich tragen. Es überwiegt gerade die Dunkelheit und ja - wir werden gemeinsam diese dunklen Horden vertreiben. Das ist es was ich will und wofür ich mein Leben geben werde...."

TRAVIN: "Ich bin mir selbst nicht so sicher, was ich von Tarlisin von Borbra halten soll. Doch auch, wenn er etwas undurchsichtig erscheint, so hat er doch einen deutlichen Hinweis gegeben, der uns vielleicht von Nutzen sein kann: Er ist auf der Suche nach einem Artefakt in Form eines siebenseitigen Würfels, von dem er sagt, dass Borbarad es fürchte. Er nennt dieses das Desiderat und vermutet, dass es einen Dschinn reiner Magie enthält. Tarlisin sucht danach und verbreitet diese Information auch. Davon mögt Ihr nun halten, was Ihr wollt. Wir könnten es als Zeichen seiner ehrlichen Offenheit sehen. Doch auch das Gegenteil ist denkbar: Die Anstrengungen aller Beteiligten bei der Suche nach diesem "Sphärenschlüssel" könnte letztlich auch Borbarad nutzen, wenn er das vielleicht irgendwann gefundene Artefakt in seine Gewalt bringen oder es für sich nutzen kann.
Ich denke, wir können davon ausgehen, dass Borbarad bereits selbst nach dem Desiderat sucht und es somit auch irgendwann finden wird - vielleicht hat er ja Jahrhunderte Zeit für die Suche! Wenn dieses Ding aber so wichtig ist, sollte "das Licht", wie ihr so schön sagt, tunlichst schneller sein und Borbarad zuvorkommen! Allerdings müsste die Suche heimlich geschehen..."

Ilcoron: Bei dem Wort "heimlich" überkommt es Ilcoron und er versucht seinem Gegenüber (Eisenkober) in die Seele zu schauen!

Tipakau: Auf seine linke Hand schauend, die anscheinend wild mit Gesten mit ihm spricht. "Borbarad sein Enkel von Göttern. Er denken und wissen mehr als wir alle. Wenn wollen besiegen, wir müssen anhören alle."

Eisenkober schaut irritiert auf die Gesten deS Vierten Zeichens. "Da ihr offensichtlich nicht Willens seit einen Diener des Feindes seinem verdienten Schicksal zuzuführen, haltet mich bitte nicht weiter auf - es gilt einen Verbrecherzu stellen." Rüde bahnen die Rohalswãchter sich ihren Weg.

Ihr bemerkt, dass außer euch nur noch vereinzelte Konventsteilnehmer durch die Gãnge der Akademie wandeln.

Tipakau: "Alles kommen zur Ruhe. Erschöpft sie sind. Wann können besser jagen, wenn Feind sein unaufmerksam? Wachen jetzt sein wichtig! Ich nicht verstehen viel von Magie und von Vorträgen. Ich können ausruhen, wenn andere Reden. Auf die Lauer ich werde mich legen werden. Aber wo? Welche Beute unser Feind will haben?" Fragend schaut euch Tipakau an.

Ilcoron: "Tipakau hat recht. Wir müssen den Eingeschleusten finden." Ilcoron stellt dem davonstürmenden Eisenkober nach: "Wartet! Es gibt noch eine größere Gefahr auf diesem Konvent. Wir brauchen eure Hilfe! Es hat sich der Feind mithilfe eines Verwandlungszaubers Zutritt erschlichen. Wir müssen ihn stoppen, bevor noch mehr Menschen sterben...."


"Seiner Magnifizienz Rohezal geht es den Umständen entsprechend. Die Klinge des Täters war dämonisch vergiftet. Die fähigsten Heilmagier aller Gilden und auch eine hochrangige Geweihte der Herrin Peraine kümmern sich um ihn. Ich denke nicht, dass ihr in dieser Situation weiterhelfen könnt." Pryshia von Garlischgrötzs Gesicht nimmt einen besorgten Zug an. "Betet für ihn - und uns."

Tipakau: "Gegner seien mächtig!" Sein Gesicht wird sehr nachdenklich. "Ich nie gesehen habe so viel Haß. Haß war im Herzen aller, die getroffen im besetzten Land. Menschen, Tiere, Bäume... . Sein Haß das, was machen Dämonen aus? Wie kämpfen man dagegen? Wie kämpfen gegen Gegner, der verwandeln sich in Wolke und schweben davon?"